Freut euch allezeit im Herrn - aber nicht oberflächlich!

3. Advent 2015 C Zef.3.14-17; Phil. 4.4-7; Lk. 3.10-18.

BerndKnüferSJ,Floßplatz32,04107Leipzig,0341-4225007,  

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

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So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

BerndKnüferSJ,Floßplatz32,04107Leipzig,0341-4225007,  

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

BerndKnüferSJ,Floßplatz32,04107Leipzig,0341-4225007,  

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!     www.orientierung-leipzig.de

 

Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Freut euch allezeit im Herrn, schreibt Paulus den Philippern und der Prophet Zefanja ruft dem Volk Israel zu: „Jauchze Israel und freue dich.“ Die einen von uns hören es gerne, die anderen fragen lieber: Worüber soll ich mich in der gegenwärtigen Weltlage oder angesichts meiner persönlichen Probleme freuen?

Paulus antwortet: „Denn der Herr ist nahe“: Zefanja: „Der Herr ist in deiner Mitte.“  Um das zu konkretisieren weist Zefanja darauf hin, dass die Feinde, die das Land überfallen haben,  zum Rückzug gezwungen werden. Und was haben wir in der Hand, dass sich unsere Freude daran aufrichten könnte?  Für manche kein Problem. Wie lange noch? Für andere ist es ein Problem, immer wieder.

Nochmal Paulus: Lasst alle eure Güte erfahren und macht euch keine Sorgen. Der redet sich leicht, denken wir vielleicht.  Aus seinen Briefen wissen wir aber, dass sein Leben voll war von Sorgen und Schwierigkeiten.  „Und der Friede Christi wird euch in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.“  Indem wir also Güte schenken und Sorgen im Vertrauen auf Gott loslassen, lebt und wirkt Christus in uns. Er schenkt uns seinen Frieden. Noch nichts davon gemerkt? Die Sorgen losgelassen und es ging schief, Güte gezeigt und ausgenützt worden? Ja, der Friede Christi bedeutet nicht immer Glück und ein überschwängliches Glücksgefühl. Er kann sich auch in einer sehr stillen Erfahrung zeigen: Wenn ich einem Kollegen oder einer alten Oma helfe oder Zeit habe für ein Kind, dann ist schon der Versuch sinnvoll. Auch wenn meine Güte missbraucht wird, dann habe ich es wenigstens versucht.

Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

Die Regeln, die Johannes seinen Hörern gibt, scheinen einsichtig. Gerade von den eher schlecht Gestellten verlangt er nicht viel: Den Steuereintreibern sagt er, sie sollen nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist – obwohl das üblich war. Den Soldaten: Keine Gewalt gegen Zivilisten! Allerdings ist seine erste Forderung, die sich schon an die zumindest etwas Wohlhabenderen richtet, ein Stück steiler: „Wer zwei Gewänder hat, gebe eines dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.“ Also: Welche meiner Klamotten brauche ich eigentlich nicht oder nicht mehr, auch wenn ich mich noch nicht von ihnen trennen kann. Also ab damit in die Kleiderkammer – vorausgesetzt, dass dieses Teil z.Zt. dort gebraucht wird. Unter www.sachspendenzentrale leipzig gibt es die Bedarfsliste.

Aber mit der Abgabe nicht mehr gebrauchter Kleidung ist das Thema „Teilen“  noch nicht erledigt. Da geben wir mehr oder weniger Überflüssiges ab. Wenn wir aber tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen wollen, statt die Überforderung durch Flüchtlinge zu beklagen, wenn wir wirklich die Erderwärmung bremsen wollen, um den Lebensraum der Menschen nicht einzuschränken, dann müssen wir ganz anders teilen. Im  Augenblick produzieren wir in Deutschland pro Mensch und Tag je nach Berechnung 25 – 30 kg CO2, andere Klimagase eingerechnet. Um das Klima stabil zu halten stünden uns 5kg zu, vorausgesetzt dass alle Menschen den gleichen Lebensstandard haben. Das wäre Teilen. Selbst ein für unsere Verhältnisse klimabewusster Mensch produziert in der Regel täglich noch 14 kg CO2. Wozu dieser Ökounterricht in der Messe? Wie oben gesagt: Teilen muss konkret benannt sein, auch in unserer komplizierten Welt und wer die nötige Bildung erwerben konnte, trägt auch die Verantwortung, seinen Verstand einzusetzen.

So moderat der Täufer gegen die relativ kleinen Leute auftritt, so unerbittlich sind seine Forderungen an die besser Gestellten – und das sind im Weltvergleich hierzulande fast wir alle. Und uns allen kündigt Johannes auch gleich den Weltenrichter an. Er wird Spreu vom Weizen trennen und die Spreu in unauslöschlichem Feuer verbrennen. Das kann man gerade heute schon fast wörtlich nehmen, wenn man unsere Welt anschaut. Werden wir vor Gott und der Geschichte Spreu oder Weizen sein, unnütz oder nährend für unsere Zeit.

Die Größe der Probleme könnte einen mutlos machen. Ich weiß auch nicht, wie ich mit 5 kg CO2 Ausstoß auskommen soll. Da kann ich Fahrradfahren bis zum Rollstuhl und die Zimmertemperatur absenken – oh, weniger als 18° scheint mir schon sehr frisch zu sein, aber das reicht nicht. Ich kann versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten, aber als alter Mann soll man auch den anderen nicht zu viel dazwischen reden. Das schadet dem häuslichen Frieden. Und ein Teil des mir Zurechenbaren ist öffentlicher Verbrauch von Straßenbau bis Verwaltung und den kann ich höchstens politisch beeinflussen.

Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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Es ist in unserer immer komplizierter werdenden Welt oft nicht einfach,  die richtige Hilfe anzubieten. Um einem psychisch Kranken oder einem Flüchtling oder einem Obdachlosen zu helfen, muss man sich schon etwas informieren, was da wirkliche Hilfe ist. Und in Leipzig kann man sich informieren. Natürlich ist spontane Freundlichkeit immer gut, aber auf die Dauer muss ich den Anderen so ernst nehmen, dass ich genau hinsehe, was er wirklich braucht. Und da hilft z.B. dem Alkoholiker nicht das Geld und dem übergewichtigen Kind nicht die Süßigkeiten, sondern eher Zuwendung.

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Und dennoch ist uns ein sittlich verantwortetes Leben aufgetragen. Johannes hat da auch einen Trost für uns: Er sagt: Ich koche auch nur mit Wasser, pardon, ich taufe nur mit Wasser. Der nach mir kommt wird euch mit dem Heiligen Geist taufen, er wird Gottes Geist in euch neu erwecken. Er wird uns zeigen, was wir tun können  sollen. Das ist unser Trost, wenn wir auf ihn hören wollen. Seiner Hilfe wegen können wir uns freuen. Und freuen können wir uns, weil uns Gott vergeben wird, wenn wir das uns Mögliche getan haben, auch wenn es nicht reicht. Das aber sollten wir versuchen, um seine Hilfe nicht zu verhöhnen, sondern zu ehren.

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